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Sabine Krempel öffnet die Türen von Sight

Die Galerie Sight von Sabine Krempel liegt im Westend von Offenbach. Ein Besuch lohnt sich.
veröffentlicht am 26. Februar 2021
Sabine Krempel

Positiv überrascht – so geht es wahrscheinlich den meisten Besuchern, denen Sabine Krempel die Tür öffnet. Die Sight Galerie befindet sich in den oberen Etagen einer denkmalgeschützten Jugendstilvilla in Offenbach. Eine Kunstgalerie im Villenviertel – das ist nicht gerade das Bild, welches man mit Offenbach assoziiert. „Ich freue mich jedes Mal, wenn unsere Gäste mit großem Staunen die Galerie betreten“, so Sabine Krempel.

Sabine Krempel

Die Kunst liegt in der Familie. Der Vater war bereits ein talentierter Maler, Kunstexperte für die Werke von Alexj von Jawlensky, Verleger und Galerist. Daher hat die Familie viel Zeit in Museen verbracht. Sabine Krempel ist mit der Kunst aufgewachsen und wusste sehr bald, dass sie ihre Leidenschaft zum Beruf machen wollte. Um die Thematik noch besser zu verstehen, absolvierte sie eine Kunstausbildung und studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte. Heute liegt ihr Fokus auf der Klassischen Moderne, der Kunst nach 1945 und den verschiedenen Varianten der zeitgenössischen Kunst. Sabine Krempel ist mittlerweile als Kunsthistorikerin, Galeristin und professionelle Kunstberaterin tätig. Hinter den Berufsbildern steckt eine Frau, die Künstler fördern und die Besucher ihrer Galerie für die Kunst begeistern möchte. Sie ist davon überzeugt, dass die Kunst nicht nur unsere Räume verschönert und sie unverwechselbar macht, sondern dass sie unser Leben in hohem Maße bereichert und unser Bewusstsein schärft. „Die Kunst hat eine kulturelle Bedeutung und einen Kommunikationsauftrag. Ob im Wohnzimmer, im Büro oder im Home-office, die Kunst bereichert unseren Alltag“, erläutert Sabine Krempel.

Sabine Krempel stellt die Kunstgalerie Sight vor.
Sabine Krempel – Foto: sight-art.de

Gemäß des südafrikanischen Sprichworts „Wende dein Angesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.“ schöpft Sabine Krempel aus ihrer Liebe zur Kunst immer wieder Energie, um ihrer Arbeit mit Leidenschaft nachzugehen. Wie auch die Schönheit der Natur, so kann die Kunst uns bereichern und uns Kraft, Inspiration und Freude geben, was gerade in den momentanen Krisenzeiten von großer Bedeutung ist.

SIGHT – Galerie

Normalerweise findet man in Galerien nur weiße Wände vor, auf denen die Kunst präsentiert wird. Die ausgestellten Werke hängen nebeneinander und nehmen sich gegenseitig den Raum zu wirken. Dem Besucher fehlt häufig die Vorstellungskraft, wie die Bilder in den eigenen Räumen wirken könnten. In ihrer Galerie schafft Sabine Krempel durch Wandfarbe, einzelne Einrichtungsgegenstände, mit dem schönen Dielenboden, einem guten Beleuchtungskonzept und  häufig auch Musik eine entspannte Atmosphäre, in der die Kunstwerke optimal zur Geltung kommen können und der Betrachter sich völlig auf das Kunsterlebnis einlassen kann. Keine Einrichtung, keine Wandfarbe und keine Musik – damit der Fokus komplett auf den Kunstwerken liegt – lautet die Argumentation. Sabine Krempel widerspricht. Die Einrichtung, Wandfarbe und der schöne Dielenboden sorgen für eine entspannte Atmosphäre, in der die Kunstwerke ganz anders wirken können. Die Beleuchtung in den Räumen setzt den Fokus auf die Fragmentierung und die Tiefe der Werke. Sowohl ihre Farbe als auch die verschiedenen Ebenen kommen dadurch zum Vorschein.

Durch Einrichtung und Design eignet sich die Galerie auch hervorragend als Veranstaltungsort für Kunstführungen, Vorträge, Teambuildings oder Gespräche mit Künstlern.

Mit dem neuen Konzept „Kunst exklusiv“ lädt Sabine Krempel ein, um corona-konform kleineren Gruppen den Galeriebesuch zu ermöglichen. Dadurch entsteht eine persönlichere Atmosphäre und die Möglichkeit, mehr über die Künstler zu erfahren oder über das Thema Kunst als Kapitalanlage zu sprechen.

Die Zukunft von Galerien sieht Sabine Krempel sowohl online als auch lokal vor Ort. Vor Corona hatte der 61 Mrd. schwere Kunstmarkt nur 10 Prozent online umgesetzt. Im ersten Quartal 2020 schnellte dann der Onlineanteil auf 37 Prozent hoch. Das ist ein enormer Trend. Viele der Umsätze liefen über die großen Auktionshäuser wie Sotheby’s. Dabei spielt Vertrauen eine große Rolle. Vertrauen online aufzubauen ist nicht immer ganz einfach, da es noch zu viele Risiken wie bspw. Fälschungen auf dem Markt gibt.

Künstler mit Profil

Kunst spiegelt Zeitgeschichte wider. Oftmals sind es gesellschaftliche oder politische Themen oder aber zeitspezifische künstlerische Ausdrucksweisen, die sich dem Betrachter nicht immer sofort erschließen. Damit einher geht auch ein kultureller Bildungsauftrag. Mittlerweile greift die zeitgenössische Kunst unglaublich weite Themenfelder auf. „Als Galeristin ist es daher auch meine Aufgabe, Vermittlungs- und Aufklärungsarbeit zu leisten. Hier ist der direkte Kontakt zum Künstler wichtig. Die Begeisterung für ein Kunstwerk wird durch das Wissen über den Künstler und dessen „Geschichten“ häufig gesteigert, erläutert Sabine Krempel. „Ganz besonders wichtig ist auch die Kenntnis über den Prozess der Herstellung und die verwendete Technik.  Ähnlich zum Sommelier, der dazu beiträgt, dass der Wein anders schmeckt, schaffe ich es als Galeristin auch, das Werk den Besuchern näher zu bringen. Diese Begeisterung für das Werk und den Künstler zu übertragen ist meine Leidenschaft, mein Bildungsauftrag.“

Bildergebnis für site:sight-art.de
SAXA (Deutschland)

Sabine Krempel hat ein Gespür für die Auswahl ihrer nationalen und internationalen Künstler. Sie steht in engem Kontakt mit ihnen  und vertritt diese nicht nur, sondern fördert sie und erzählt deren Geschichte.

Bei aller Vielfalt der künstlerischen Positionen ist ihr Anspruch immer die Qualität. Es sollten außergewöhnliche technische Umsetzungen sein. Solche Techniken sind erkennbar, wenn man sich die ausgestellten Kunstwerke anschaut. Bei der Qualität geht es immer um die Idee, die Ausführung und die Konsequenz in der Arbeit. Ist eine deutliche Linie in der Kunst erkennbar? Auch die Einmaligkeit spielt eine wichtige Rolle.

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James-Francis Gill (USA)

James-Francis Gill ist einer der großen Pop-Art Künstler aus den USA. Noch im hohen Alter kreiert er spannende Unikate. Durch die starken Farben ergeben sich auch hier Fragmentierungen, die ganzheitlich das Motiv hervorheben. Dieses Konzept findet man auch bei SAXA in der Kombination aus Bild und Text wieder – Einzelteile, die ein Gesamtbild ergeben und plötzlich neue Perspektiven eröffnen. Hier steht der Text mit dem Bild im gegenseitigen Wechselverhältnis. Als Betrachter merkt man schnell, dass es zum Dialog anregt.

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Jan-Ulrich Schmidt (Deutschland)

Auch bei Jan-Ulrich Schmidt (JANUS) spielt dieses Konzept eine Rolle. Er orientiert sich an Werken der Alten Meister sowie Klassikern des Impressionismus. Den Kontrast zur Moderne baut der Künstler durch die Abstraktion der Farben auf. Auf Basis eines individuell erstellten Farbcodex wird die Farbe in einer eigens entwickelten Fließtechnik auf die Leinwand aufgetragen. Die Wirkung der Farben eröffnet eine ganz neue Perspektive zum Ausgangswerk.

„Wende dein Angesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.“

Ein Motto, das Sabine Krempel im Leben begleitet.

Kunstberatung lohnt sich

In der Vinothek scheut sich niemand, den Experten nach einer Empfehlung zu fragen. Bei der Kunstberatung ist es nicht anders. Um den größten Mehrwert für den Kunden zu erzielen, muss man erstmal die Ausgangslage verstehen. Die Kunst muss dem Kunden gefallen und ihn inspirieren. Hierbei kommt es auf viele Faktoren an, die Kunden häufig gar nicht auf dem Schirm haben.

Bei der Klärung solcher Fragen lohnt es sich, mit einer Expertin zu sprechen, um eine eine Expertenmeinung zu hören. Da Kunstwerke in der Regel auch als Kapitalanlagen gelten, ist eine Einschätzung über die Wertsteigerung bei der Auswahl des Kunstwerks von Bedeutung. Ähnlich wie bei der Immobilie ist auch die Anlage in ein Kunstwerk ein sehr emotionales Thema. Daher ist die Kunst auch weit mehr als nur Dekoration.

Viele verspüren eine große Hürde vor der Kunst. Wissen und Erfahrung erleichtern natürlich den Zugang. Denn je unerfahrener man ist, desto weniger kann man die Kunst verstehen. Damit ist ein Laie schnell überfordert. Umso wichtiger ist es, dass man sich professionell über die Kunstwerke beraten lässt. Außer Frage steht dabei, dass dem Betrachter das Kunstwerk primär gefallen muss. Doch es gibt viele Kriterien, bei denen der Berater einen wichtigen Mehrwert bietet.

Wer sich direkt mit Sabine Krempel in Verbindung setzen möchte, findet die Kontaktdaten hier:

SIGHT Galerie und Kunstberatung
Schillstrasse 2
63067 Offenbach
Fon +49(0)157 83026658
sabine.krempel@sight-art.de
www.sight-art.de

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