Künstler*innen im Fokus: Uta Gruyters

Frau Gruyters ist Kunsttherapeutin und freischaffende Künstlerin. Auf ganz eigene Weise vereint sie Malerei und Lyrik.
veröffentlicht am 7. März 2022

Uta Gruyters

Uta Gruyters ist seit mehreren Jahren als Künstlerin aktiv. Mit den unterschiedlichsten Techniken wie Aquarell, Öl, Kreide, Kohle und Acryl bringt sie verschiedene Themen zum Ausdruck. In ihren Werken finden sich Erinnerungen und Eindrücke von Natur, Musik und Lyrik.

Wie bist du dazu gekommen, künstlerisch tätig zu werden?

Kunst zieht sich durch mein gesamtes Leben. Schon soweit ich mich zurück erinnere, habe ich gerne kreativ gestaltet: Ich bin mit Buntstiften aufgewachsen und habe auf Papier, der Straße oder im Sandkasten gemalt. Habe mit Blumen oder Pappkartons gebastelt. So war Kunst auch eines meiner Abiturprüfungsfächer und im Anschluss studierte ich Kunstgeschichte. Als meine Kinder größer waren, habe ich wieder mit dem Malen begonnen.

Uta Gruyters stellt ihre Werke vor
Künstler*innen im Fokus
Foto: Uta Gruyters bei ihrer Ausstellung in der Klinik Hohe Mark

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

Spontan, intuitiv und emotional.

Bedeutet das, dass Du bevor Du anfängst zu malen, meist noch gar nicht weißt, was es am Ende darstellen soll?

Ich genieße den Prozess des Malens, den Flow, und bekomme ein Gefühl der Leichtigkeit. Ich lasse mich vom Material und meiner eigenen Stimmung leiten. Geplant gehe ich eher an Bilder, die ich zu meinen Lieblingsgedichten gestalte.

Du magst also Gedichte und lässt Dich von ihnen inspirieren. Gibt es noch andere Inspirationsquellen für Dich?

Meine Inspirationsquellen sind meist die Natur, andere Kunstwerke, Dinge die ich ästhetisch finde, Musik und besonders gerne das Meer. Und natürlich: immer wieder Gedichte. So fließt das in meine Werke, was mich in meinem Leben beschäftigt. Reisen, Erinnerungen, Eindrücke und Begegnungen werden auf meine persönliche Weise und in meinem Duktus interpretiert. Das Ineinandergreifen unterschiedlicher Techniken der Malerei mit Acryl, Kohle, Kreide, Aquarell werden zum Ausdruck des prozesshaften, experimentellen Entstehens der Werke verwendet. So entwickeln sich sowohl Variationen, als auch Serien. Erinnerungen, Bewegung, Ideen verweben sich spontan auf der Leinwand zu einem Bild. Eine Transformation findet statt.

Möchtest Du mit deinen Bildern dann auch etwas Bestimmtes ausdrücken? Vielleicht ein Gefühl beschreiben oder gegebenenfalls im Betrachter erwecken?

Ja, meine Bilder sind auch Ausdruck meiner Gefühle, die bei der Lektüre von Gedichte oder bei Betrachtung des Meeres entstehen. Wenn meine Gefühle für den Betrachter nachvollziehbar sind oder ähnliche Schwingungen aufkommen, freut mich das natürlich.

Hast du selbst eine*n Lieblingskünstler*in?

Ganz klar: Frida Kahlo. Im Laufe meines Studiums bin ich auf sie aufmerksam geworden. Seitdem interessiere ich mich für ihre Kunst. Mich begeistert vor allem ihre Art, ihre inneren Konflikte und Gefühle zu präsentieren. Besonders schön war es für mich, einmal in ihrem Haus in Mexiko gewesen zu sein.

ÜBER DEN AUTOR


Marius Greb
Marius Greb
Geschäftsführer von Art & Wine Magazine - Nach einigen Jahren im Finanzwesen wechselte Marius Greb die Branche und befasst sich heute mit Kunst und Wein. Vor dem Start von Art & Wine Magazine startete er Entkorkte Kunst - eine Kombination aus Wein- und Malabenden. Sie möchten mit Marius in Kontakt treten? Schreiben Sie eine E-Mail an Marius@art-wine-mag.com

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